Eine Wärmepumpe nimmt Wärme aus Außenluft, Erdreich oder Grundwasser auf, hebt sie mit einem Kältemittel und einem Verdichter auf Heiztemperatur und gibt sie an das Heizwasser ab. Im Feldtest des Fraunhofer ISE (Auswertung 2024) entstanden im Jahresmittel aus 1 kWh Strom 3,4 kWh Wärme bei Außenluft (49 Anlagen) und 4,3 kWh bei Erdsonden (13 Anlagen). Der größere Teil der Wärme stammt also aus der Umgebung, bezahlt wird nur der Strom.
Ein Heizkessel verbrennt dagegen einen Brennstoff, und aus einer Kilowattstunde Gas kann nie mehr als eine Kilowattstunde Wärme werden. Bei der Wärmepumpe rechnet man deshalb mit dem Verhältnis von Wärme zu Strom, und das fällt je nach Haus sehr unterschiedlich aus.


