Goldstein, Alt-Schwanheim, Griesheim: Warum die Erdsonde an der Adresse hängt
Innerhalb des Stadtteils Schwanheim fällt das Ergebnis verschieden aus, denn unsere Punktprobe Am Goldsteinpark liegt in Zone III/A und ist damit nicht erlaubnisfähig, die Probe in Alt-Schwanheim dagegen außerhalb. Von den rund 56 % unzulässiger Fläche in Schwanheim entfällt viel auf den Stadtwald, mit einem Wohngrundstück hat das oft nichts zu tun.
In Höchst, Unterliederbach, Zeilsheim, Sindlingen, Nied und Sossenheim kommt es anders. Dort gibt es keine Wasserschutzgebiete, aber fast überall Stockwerksbau, also mehrere Grundwasserleiter übereinander, die eine Bohrung nicht verbinden darf. Solche Lagen gelten nach dem hessischen Erlass als sensibel und brauchen eine hydrogeologische Stellungnahme.
| Lage |
Wasserschutz nach unserer Auswertung |
Untergrund |
Was wir daraus machen |
| Höchst, Unterliederbach, Zeilsheim, Sindlingen, Nied, Sossenheim |
außerhalb |
nahezu vollständig Stockwerksbau, sensibel |
Stellungnahme vorab einkalkulieren |
| Griesheim |
rund 4 % unzulässig, Probe Alt-Griesheim außerhalb |
nicht gesondert ausgewertet |
Adresse abfragen |
| Schwanheim, Alt-Schwanheim |
rund 56 % unzulässig, Probe außerhalb |
überwiegend günstig |
Stadtwald herausrechnen, Adresse abfragen |
| Goldstein, Am Goldsteinpark |
Zone III/A |
Probe, kein Prozentwert |
Luft-Wasser planen |
Die Proben sind Stichproben. Prüfen lässt sich jedes Grundstück im Viewer GruSchu des Landes.
Für die meisten Häuser im Westen spricht das für die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung (Preise 06/2026) nennt für sie 36.000 Euro und für Sole mit Erdsonde ca. 56.000 Euro, gerundet und abgelesen. Wer trotzdem bohren will, findet das Verfahren bei der Erdwärmepumpe.