Zum Inhalt springen
Heizlast gerechnetfür Ihr Haus, nicht geschätztFörderantrag vorbereitetBestätigung für die KfW inklusiveSchall geprüftAufstellort und Abstand zum NachbarnGanz Frankfurt und Umlandvom Taunusrand bis Offenbach
Wärmepumpe Frankfurt am Main — zur Startseite Wärmepumpe Frankfurt am Main Heizungstechnik für Frankfurt und Umgebung KfW 458 Zuschuss für Ihre Wärmepumpe
Ältere Putzhäuser hinter einer Baumreihe an einem breiten Fluss, davor eine Uferpromenade im Abendlicht
Heizungstechnik für Frankfurt und Umgebung

Wasser-Wasser-Wärmepumpe in Frankfurt: Wann lohnt sich der Brunnen?

Eine Grundwasser-Wärmepumpe kostet im Modell von co2online rund 27.000 bis 50.000 €. In Frankfurt braucht sie zwei Brunnen und eine wasserrechtliche Erlaubnis beim Umweltamt.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-frankfurt-am-main.de

Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser als Wärmequelle und kostet im Modell von co2online rund 27.000 bis 50.000 €, mit einem Beispiel bei 44.500 €. Das sind Modellwerte vor Förderung, eine Umfrage oder Auswertung von Angeboten haben wir für diese Bauart nicht gefunden. In Frankfurt braucht sie außerdem eine wasserrechtliche Erlaubnis.

Die Verbraucherzentrale nennt für Grundwasser oft eine Jahresarbeitszahl ab 5, also 5 kWh Wärme je Kilowattstunde Strom im Jahresmittel. Damit wäre sie die sparsamste Bauart. Der Haken liegt im Aufwand für die Brunnen und darin, dass sich vieles erst nach der Probebohrung zeigt.

Posten Betrag im Modell Quelle
Wärmepumpe 15.000 bis 25.000 € co2online
Grundwasser-Erschließung, Brunnen 8.000 bis 16.000 € co2online
Installation 4.000 bis 9.000 € co2online
Gesamt rund 27.000 bis 50.000 € co2online, Stand 11/2026

Für Luft-Wasser nennt die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung (Preise 06/2026) zum Vergleich 36.000 € und für Sole mit Erdsonde ca. 56.000 €. Die übrigen Arten stehen im Vergleich der Wärmepumpen-Arten.

Wie arbeitet eine Anlage mit zwei Brunnen?

Aus einem Förderbrunnen pumpt die Anlage Grundwasser nach oben, entzieht ihm im Haus Wärme und leitet es über einen Injektionsbrunnen wieder in den Boden. Die Stadt Frankfurt nennt das eine geothermische Brunnenanlage. Zurück darf nur schadstofffreies Wasser, und weder andere Brunnen noch Nachbargebäude dürfen beeinflusst werden.

Co2online nennt 10 bis 15 m Abstand zwischen Saug- und Schluckbrunnen und Tiefen bis 50 m, am besten geeignet seien 5 bis 20 m. Ab 15 bis 20 m Tiefe rechnet es sich meist nicht mehr. Dazu kommt die Brunnenpumpe, deren Strom in die Jahresarbeitszahl gehört und bei der Rechnung oft vergessen wird.

Der Bundesverband Wärmepumpe empfiehlt für den Brunnen eine Bohrfirma nach DVGW W 120-1 mit verschuldensunabhängiger Versicherung. Eine solche Firma binden wir ein, und wir bauen Wärmepumpe, Wärmetauscher und Regelung im Haus.

Geöffneter Brunnenschacht mit runder Betonabdeckung im Rasen, Hände eines Monteurs am Schachtrand

Welche Erlaubnis verlangt Frankfurt für den Brunnen?

Zuständig ist die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde im Umweltamt, und nötig ist grundsätzlich eine wasserrechtliche Erlaubnis nach §§ 8 und 9 Wasserhaushaltsgesetz. Das Entnehmen und das Einbringen von Grundwasser gelten dort als Benutzung. Für die Brunnenanlage gibt es beim HLNUG, dem Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, einen eigenen Antragsvordruck.

Stelle Worum es geht Wann
Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde, Umweltamt Erlaubnis für Entnahme und Rückführung immer
Altlastenbehörde mögliche Belastung von Boden und Wasser je nach Grundstück beteiligt
Hessenwasser Trinkwasserschutz im Schutzgebiet beteiligt
Stadtentwässerung Einleitung in den Kanal gesondert, falls Wasser dorthin soll
Denkmalamt Eingriff ins Erdreich, Bodendenkmäler am Kulturdenkmal

Das vereinfachte Verfahren bis 30 kW nennt die Stadt nur für Erdwärmesonden. Für eine Brunnenanlage rechnen wir deshalb mit dem regulären Weg und planen die Zeit dafür ein. Frist und Gebühr sind uns dafür nicht belegt. Wie die Hessische Bauordnung die Wärmepumpe selbst behandelt, steht unter Genehmigung in Hessen, am Wasserrecht ändert sie nichts.

Wo kommt Grundwasser in Frankfurt nicht infrage?

In den Trinkwasserschutzzonen I, II und III/A nennt die Stadt Frankfurt die Erdwärmenutzung nicht erlaubnisfähig, in III/B nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die Brunnenanlage steht auf derselben städtischen Seite, und ihre Erlaubnis läuft wie bei der Erdwärme. Der hessische Erlass zu den Sonden selbst gilt dagegen nicht für die Grundwasserentnahme.

Betroffen sind vor allem der Süden und Nordwesten mit den Gebieten „Stadtwald“ und „Wasserwerk Berkersheimer Weg“, „Praunheim II“ ist beantragt. Ob Ihr Grundstück betroffen ist, können Sie im Viewer GruSchu nachsehen. Heilquellenschutzgebiete gibt es in Frankfurt derzeit keine, für die Taunusorte lässt sich das nur je Grundstück beantworten.

Nach einem Steckbrief des HLNUG ist im ganzen Stadtgebiet Grundwasser-Stockwerksbau ausgebildet, mehrere Grundwasserschichten liegen also übereinander. Eine Bohrung darf sie nicht miteinander verbinden. Bei Sonden prüft die Behörde das über die hydrogeologische Einstufung; Einzelheiten dazu stehen unter Erdsonde Tiefe.

Wie tief steht das Grundwasser an meiner Adresse?

Dazu können wir hier keine Zahl nennen, für die einzelnen Stadtteile liegt uns kein belastbarer Wert für den Flurabstand vor, also den Abstand zwischen Gelände und Grundwasser. Eine Tiefe aus einer Nachbarstraße taugt dafür nicht, weil die Schichten kleinräumig wechseln können. Deshalb fragen wir bei der Behörde und der Bohrfirma nach, was für das Grundstück bekannt ist.

Sicher ist das erst nach einer Probebohrung und einem Pumpversuch. Das kostet Geld, bevor überhaupt feststeht, ob die Anlage gebaut wird, und dieses Risiko sollten Sie in Ihre Überlegung einrechnen. Wir sprechen das vor dem Auftrag an die Bohrfirma mit Ihnen durch.

Worauf kommt es beim Wasser an?

Die Menge muss dauerhaft reichen, und die Beschaffenheit muss zum Gerät passen. Deshalb gehört vor der Planung eine Wasseranalyse dazu. Eisen und Mangan können im Schluckbrunnen ausfallen und ihn über die Jahre zusetzen, was Fachleute Verockerung nennen.

Bei ungünstigem Wasser kann sich auch der Wärmetauscher zusetzen. Co2online nennt für die Wartung 200 bis 400 € im Jahr und damit mehr als die 100 bis 200 € für Erdwärme. Fällt die Analyse schlecht aus, raten wir vom Brunnen ab, auch bei einer guten Jahresarbeitszahl auf dem Papier.

Rechnet sich der Brunnen gegenüber Luft-Wasser?

Im günstigen Fall ungefähr innerhalb der Nutzungsdauer, im ungünstigen gar nicht. Alle drei Anlagen liegen über der förderfähigen Grenze von 28.000 € (Antrag bis 31.01.2027), deshalb ist der Zuschuss bei gleichem Fördersatz gleich hoch und der Aufpreis bleibt bei Ihnen.

Beispiel. Ein Haus braucht 18.000 kWh Wärme im Jahr, der Heizstrom kostet 29,0 ct/kWh (BDEW, 01.10.2026). Die Jahresarbeitszahl 4 im rechten Fall ist unsere Annahme für schwierigere Bedingungen, und in beiden Wasser-Fällen soll sie den Strom der Brunnenpumpe enthalten.

Luft-Wasser Wasser-Wasser, günstig Wasser-Wasser, ungünstig
Preis vor Förderung 36.000 € 44.500 € 50.000 €
Jahresarbeitszahl 3,4 5 4
Strom im Jahr 5.300 kWh 3.600 kWh 4.500 kWh
Stromkosten im Jahr 1.540 € rund 1.040 € rund 1.310 €
Ersparnis gegenüber Luft-Wasser rund 500 € rund 230 €
Aufpreis 8.500 € 14.000 €
Jahre, bis der Aufpreis zurück ist rund 17 rund 61

Das BBSR rechnet für Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit 20 Jahren Nutzungsdauer, für Luft-Wasser mit 18. Im günstigen Fall geht die Rechnung also gerade auf, im ungünstigen nicht. Probebohrung, Analyse und eine mögliche Sanierung des Schluckbrunnens stehen dabei noch nicht in der Tabelle, die Preise stammen aus verschiedenen Quellen.

Den KfW-Zuschuss rechnen wir für alle Arten gleich. Die Richtlinie verlangt für Wasser eine Effizienz von 180 % bei 35 °C und 140 % bei 55 °C, und das Gerät muss auf der BAFA-Liste stehen. Einen eigenen Bonus für die Wärmequelle gibt es nicht mehr, der frühere Effizienzbonus ist gestrichen. Die Sätze stehen unter Förderung, die Posten unter Wärmepumpe Kosten.

In welcher Reihenfolge gehen wir bei einem Brunnen vor?

Zuerst prüfen wir Schutzzone und Auskunft der Behörde, die Probebohrung kommt erst, wenn nichts mehr dagegen spricht. Der Vertrag und der KfW-Antrag folgen danach, denn vor dem Antrag dürfen Sie die Wärmepumpe nur mit aufschiebender oder auflösender Bedingung beauftragen. Planung und Beratung sind vor dem Antrag erlaubt, ein Baubeginn nicht. Ob die Probebohrung noch zur Planung zählt, klären wir vor dem Auftrag an die Bohrfirma mit der KfW.

  • Schutzzone. Wir sehen das Grundstück im Viewer GruSchu an und fragen bei der Unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde nach, was zu Stand und Beschaffenheit des Grundwassers bekannt ist.
  • Vergleich. Wir rechnen die Heizlast und stellen Brunnen, Erdsonde und Luft-Wasser mit Preis und Strom nebeneinander, bevor Sie Geld für eine Bohrung ausgeben.
  • Erkundung. Die Bohrfirma macht Probebohrung und Pumpversuch, und ein Labor untersucht das Wasser.
  • Erlaubnis und Förderung. Mit diesen Ergebnissen geht der Antrag an die Wasserbehörde, und danach läuft die Reihenfolge beim KfW-Antrag mit Bestätigung, Vertrag, Antrag und Zusage.

Scheitert es schon an der Schutzzone, ist noch kein Geld für eine Bohrung ausgegeben. Ein Brunnen, der nach dem Pumpversuch zu wenig liefert, kostet dagegen die Erkundung, ohne dass eine Anlage entsteht.

Was spricht trotzdem für Grundwasser?

Die Anlage steht im Haus und braucht kein Außengerät, die Schallrechnung am Nachbarfenster entfällt also. Passiv kühlen lässt sich nur mit Sole oder Wasser, und dabei muss die Oberfläche der Heizflächen mindestens 20 °C warm bleiben; mehr dazu unter Wärmepumpe mit Kühlfunktion. Steht das Wasser hoch und passt die Analyse, und liegt das Grundstück außerhalb der Schutzzonen, kann so eine Anlage sehr sparsam laufen.

Scheitert es an einem dieser Punkte, bleibt am Stadtrand oft die Erdwärmepumpe und im Bestand fast immer die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Für den ersten Blick genügen uns Adresse, Wohnfläche und Ihre letzte Heizkostenabrechnung, und wenn es schon ein Brunnengutachten oder einen alten Gartenbrunnen gibt, legen Sie die Unterlagen dazu. Stellen Sie die Anfrage über das Formular, Unterlagen senden Sie an kontakt@waermepumpe-frankfurt-am-main.de.

Häufige Fragen

Was kostet eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe?

27.000 bis 50.000 € rechnet co2online im Modell, mit einem Beispiel bei 44.500 €. Eine Marktumfrage haben wir für diese Bauart nicht gefunden, die Zahlen sind also Modellwerte.

Brauche ich für den Brunnen der Wärmepumpe eine Genehmigung?

Ja, in Frankfurt eine wasserrechtliche Erlaubnis der Unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde im Umweltamt. Entnehmen und Wiedereinleiten von Grundwasser sind Benutzungen nach § 9 Wasserhaushaltsgesetz.

Wie tief muss der Brunnen für eine Wärmepumpe sein?

5 bis 20 m hält co2online für am besten geeignet, ab 15 bis 20 m rechne es sich meist nicht mehr. Ob das Wasser an Ihrer Adresse so hoch steht, erfahren Sie erst bei der Erkundung.

Wie weit müssen Förderbrunnen und Schluckbrunnen auseinander sein?

10 bis 15 m nennt co2online. Der Abstand soll verhindern, dass abgekühltes Wasser direkt zurück zum Förderbrunnen läuft.

Welche Jahresarbeitszahl erreicht eine Grundwasser-Wärmepumpe?

5 und mehr erreicht sie laut Verbraucherzentrale oft. Der Feldtest des Fraunhofer ISE hatte dafür keine eigene Gruppe, und der Strom der Brunnenpumpe muss in die Rechnung.

Darf das genutzte Grundwasser in den Kanal?

Nein, jedenfalls nicht ohne gesonderte Klärung mit der Stadtentwässerung. Die Stadt beschreibt die Anlage mit einem Injektionsbrunnen, über den nur schadstofffreies Wasser in den Boden zurückgeht.

Ist eine Grundwasser-Wärmepumpe im Trinkwasserschutzgebiet möglich?

Nein, in den Zonen I, II und III/A nennt die Stadt Frankfurt die Erdwärmenutzung nicht erlaubnisfähig, in III/B nur unter bestimmten Voraussetzungen. Im Schutzgebiet wird außerdem Hessenwasser beteiligt.

Gibt es einen festen Wert für den Grundwasserstand in Frankfurt?

Nein, für die einzelnen Stadtteile liegt uns kein belastbarer Wert vor. Bei der Grundwasser-Anlage klären wir den Stand je Grundstück mit der Behörde und der Bohrfirma.

Kann man mit einer Grundwasser-Wärmepumpe kühlen?

Ja, Sole und Wasser erlauben passives Kühlen, Luftgeräte nur aktives. Die Oberfläche der Heizflächen muss dabei mindestens 20 °C warm bleiben, und ein Taupunktwächter gehört dazu.

Rechnet sich eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe gegenüber Luft-Wasser?

Ja, im günstigen Fall ungefähr innerhalb der Nutzungsdauer, nämlich nach rund 17 Jahren. Bei teurerem Brunnen und schwächerer Jahresarbeitszahl sind es in unserem Beispiel rund 61 Jahre.

Zwei Personen am Eichentisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Tasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Frankfurt am Main

Schreiben Sie kurz, um welches Haus es geht und was heute heizt. Wir sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt und was die KfW dazugibt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

Lieber schreiben?

kontakt@waermepumpe-frankfurt-am-main.de

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.