Allein aus dem Eigenverbrauch rechnet sie sich langsam. Sie spart nur den Strom, den Sie sonst gekauft hätten, und der Mehrpreis ist hoch.
Beispiel. Grundlage ist das Beispielhaus von oben mit 14.000 kWh Wärme im Jahr. Bei Jahresarbeitszahl 3,4 braucht die Wärmepumpe rechnerisch rund 4.120 kWh Strom, mit dem Haushalt sind es rund 8.120 kWh. Bei 28 % Autarkie kommen rund 2.273 kWh vom Dach, zu 38,9 Cent je Kilowattstunde sind das 884 € im Jahr. Mit 6 kWh Batterie und 45 % Autarkie sind es rund 3.650 kWh und rund 1.420 €. Der Strompreis ist ein BDEW-Wert vom 01.10.2026, eine Einspeisevergütung ist nicht gerechnet.
Die Marktumfrage der Verbraucherzentrale nennt für 06/2026 eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 36.000 € und die Kombination mit PV mit ca. 51.000 €, also rechnerisch 15.000 € Abstand. Die Werte sind aus einer Grafik abgelesen, und die Anlagengröße ist uns dazu nicht bekannt. Bei 884 € im Jahr dauert es damit rechnerisch rund 17 Jahre, bis der Abstand herein ist, ohne Einspeisung, Wartung und Klimabonus. Eine schnelle Ersparnis ist das nicht, und um wie viel Einspeisung und Zuschuss die Zeit verkürzen, rechnen wir für Ihr Dach.
Wer einen günstigen Wärmepumpentarif hat, spart je Kilowattstunde weniger. Bei 29,0 Cent Heizstrom, gegenüber 38,9 Cent im Beispiel, fällt die Rechnung für den Anteil der Wärmepumpe schlechter aus. Den Vergleich der Heizkosten ohne Solaranlage zeigen wir unter Heizkosten Gas oder Wärmepumpe.