Wer in Frankfurt eine Erdwärmepumpe plant, klärt zuerst das Grundstück und danach das Gerät. In den Zonen I, II und III/A eines Trinkwasserschutzgebiets erteilt die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde keine Erlaubnis, und ohne Erlaubnis darf nicht gebohrt werden. Anderswo laufen Sonden bis 30 kW Heizleistung im vereinfachten Verfahren. Heilquellenschutzgebiete gibt es im Stadtgebiet nach dem Fachgutachten zum Wärmeplan derzeit keine, in den Taunusorten prüfen wir jede Adresse einzeln.
Fachleute sagen Sole-Wasser-Wärmepumpe, weil ein Frostschutzgemisch, die Sole, die Wärme aus dem Boden zum Gerät im Keller bringt. Mit Erdsonde nennt die Marktumfrage der Verbraucherzentrale ca. 56.000 € vor Förderung (Preise 06/2026), das sind rund 20.000 € mehr als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in derselben Umfrage. Über die niedrigeren Stromkosten allein kommt dieser Aufpreis nicht zurück, das rechnen wir weiter unten vor.
Am besten passt die Bohrung zu freistehenden Häusern mit Garten am Stadtrand. Dort schätzt das Fachgutachten das Potenzial als hoch ein, in Innenstadt, Altstadt und Bahnhofsviertel als eingeschränkt.
