Die Stadtverordnetenversammlung hat den Frankfurter Wärmeplan am 01.10.2026 beschlossen (Vorlage M 109). Er ist eine unverbindliche Orientierung, begründet keine Pflicht und gibt auch keinen Anspruch auf eine bestimmte Versorgung. Mindestens alle 5 Jahre wird er fortgeschrieben.
Für Ihr Haus bedeutet das, dass Sie die Heizung weiter frei wählen. Neue Gebiete mit Anschlusszwang sieht das gewählte Szenario nicht vor, nur zwei bestehende Fernwärmesatzungen muss man kennen. Die Karten des Plans stehen im Wärmeportal der Stadt, dort können Sie Ihre Adresse nachsehen.
Das Fachgutachten vom August 2026 beschreibt, wie sich die Wärme in Frankfurt verteilt und wohin sie sich bis 2045 entwickeln soll:
| Wärmequelle | Heute, Anteil an Raumwärme und Warmwasser | 2045, Anteil am Wärmeverbrauch |
|---|---|---|
| Gas | 59 % | rund 13 %, dann erneuerbar |
| Fern- und Nahwärme | rund 30 % | etwa 40 % |
| Wärmepumpen | Strom insgesamt unter 1 % | circa 36 %, vor allem Luft-Wasser |
| Heizöl | rund 10 % | keine Angabe in unseren Unterlagen |
Das sind Erwartungen für die ganze Stadt und keine Vorgaben für ein einzelnes Grundstück. Auch mit dem Netzausbau rechnet das Gutachten für 2045 mit circa 36 % Wärme aus Wärmepumpen.
