Zum Inhalt springen
Heizlast gerechnetfür Ihr Haus, nicht geschätztFörderantrag vorbereitetBestätigung für die KfW inklusiveSchall geprüftAufstellort und Abstand zum NachbarnGanz Frankfurt und Umlandvom Taunusrand bis Offenbach
Wärmepumpe Frankfurt am Main — zur Startseite Wärmepumpe Frankfurt am Main Heizungstechnik für Frankfurt und Umgebung KfW 458 Zuschuss für Ihre Wärmepumpe
Hände stellen mit einem kleinen Spezialschlüssel das Messingventil an einem weißen Plattenheizkörper ein
Heizungstechnik für Frankfurt und Umgebung

Heizkörper für Wärmepumpe: welcher Vorlauf reicht, wann der Tausch nötig ist

Für eine Wärmepumpe in Frankfurt müssen die Heizkörper selten alle neu. Werden an einem kalten Tag bei 55 °C Vorlauf alle Räume warm, reichen sie, sonst tauschen Sie einzelne.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-frankfurt-am-main.de

Ihre Heizkörper reichen für eine Wärmepumpe, wenn an einem kalten Tag bei höchstens 55 °C Vorlauf alle Räume warm werden (Test nach Verbraucherzentrale). Wird ein Raum nicht warm, tauschen Sie dort den Heizkörper, im Median für 642 € je Stück (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Auswertung 2025).

Vorlauf heißt die Temperatur des Wassers, das zu den Heizkörpern fließt. Je niedriger sie ist, desto weniger Strom braucht die Wärmepumpe, und deshalb geht es bei den Heizkörpern auch um die Stromrechnung. Ein Neubau mit Fußbodenheizung ist dafür keine Voraussetzung, denn das Fraunhofer ISE fand im Feldtest mit Baujahren von 1826 bis 2015 keinen Zusammenhang zwischen Baualter und Effizienz. Eine eigene Gruppe für unsanierte Häuser gab es in diesem Test nicht.

Was kostet ein höherer Vorlauf an Strom?

Mit jedem Grad weniger Vorlauf geht der Strombedarf um 2 bis 4 % zurück (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz). Das Datenblatt eines Geräts mit 9 kW, hier als Beispiel und ohne Empfehlung, gibt den Unterschied als COP an, also als Wärme je Kilowattstunde Strom in genau diesem Betriebspunkt.

COP eines 9-kW-Geräts bei 35 und 55 °C Vorlauf: 4,48 und 2,78 bei 7 °C, 2,63 und 1,80 bei −7 °C

Außenluft COP bei 35 °C Vorlauf COP bei 55 °C Vorlauf
7 °C 4,48 2,78
−7 °C 2,63 1,80

Aus einer Kilowattstunde Strom werden bei −7 °C also 2,63 oder 1,80 Kilowattstunden Wärme, je nachdem, wie warm die Heizkörper sein müssen. Über das Jahr zählt die Jahresarbeitszahl, und die liegt im Feldtest des Fraunhofer ISE bei Außenluftgeräten im Mittel bei 3,4, mit einer Spanne von 2,6 bis 4,9.

Die Verbraucherzentrale nennt höchstens 55 °C als Ziel und 30 bis 50 °C als guten Bereich. Einige Geräte schaffen bis 70 °C, das geht aber zu Lasten der Effizienz. Wir sehen eine solche Auslegung nur als Lösung für Einzelfälle.

Wie prüfe ich meine Heizkörper selbst?

Stellen Sie an einem kalten Wintertag den Vorlauf der vorhandenen Heizung auf 55 °C und alle Thermostate auf Stufe 3. Werden alle Räume warm, geht die Wärmepumpe mit diesen Heizkörpern. So beschreibt es die Verbraucherzentrale, und der Bundesverband Wärmepumpe rät ebenfalls, nur bei niedrigen Außentemperaturen zu testen.

Was Sie nach einigen Stunden feststellen Was das bedeutet Nächster Schritt
Alle Räume werden warm Die Heizkörper reichen für 55 °C Vorlauf am nächsten kalten Tag schrittweise senken und notieren, wo es knapp wird
Ein oder zwei Räume bleiben kühl Dort ist der Heizkörper zu klein Nur diese Heizkörper tauschen, vorher Ventile und Abgleich prüfen
Die Hälfte der Räume bleibt kühl Das Haus braucht mehr, als die Heizflächen bei 55 °C abgeben Raumweise Heizlast rechnen, Tausch mit Dämmung von Dach oder Kellerdecke vergleichen
Kein Raum wird warm genug Vorlauf deutlich über 55 °C nötig oder Anlage nicht abgeglichen Abgleich zuerst, dann eine Hybridheizung oder einen anderen Weg prüfen

Bleiben einzelne Räume kühl, während andere überheizen, liegt es oft an der Wassermenge und nicht am Heizkörper. Einzelne Heizkörper können Sie mit dem Heizkörperrechner des Verbands grob nachrechnen.

Welche Heizkörper müssen in einem alten Haus meist raus?

Meist sind es wenige, und oft stehen sie in Räumen mit viel Außenwand. Die alten Heizkörper wurden für ein Haus mit alten Fenstern und ohne Dachdämmung ausgelegt. Sind Fenster und Dach inzwischen erneuert, braucht derselbe Raum weniger Wärme, und der vorhandene Heizkörper reicht dann häufig auch bei niedrigerer Temperatur.

Die Rechnung dazu liefert die raumweise Heizlast. Sie nennt je Raum die nötige Leistung, und daneben stellen wir, was der vorhandene Heizkörper bei der geplanten Vorlauftemperatur abgibt. Knapp wird es meist im Eckzimmer, im Bad mit kleinem Handtuchheizkörper und in Räumen unter dem Dach.

Ein größerer Heizkörper muss nicht breiter sein. Bei gleicher Wandlänge bringen mehr Platten und Lamellen zusätzliche Fläche, er baut dann tiefer in den Raum. Darauf achten wir unter tiefen Fensterbänken und vor Sitzbänken. Wo auch das nicht passt, kommen Gebläsekonvektoren in Frage, also Heizkörper mit Ventilator. Sie sind aber hörbar, und im Schlafzimmer stört das manche.

Im Frankfurter Altbau betrifft diese Prüfung viele Häuser, denn rechnerisch 67,8 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1970 (Zensus 2022). Von den vor 1950 gebauten heizen 90,9 % mit Gas, bei den Baujahren 1950 bis 1969 sind es 77 %, und an einem Gaskessel lässt sich der Test leicht machen. Eine Fassade, die aus Denkmalgründen oder wegen ihrer Gestaltung ungedämmt bleibt, lässt sich nicht einfach nachbessern. Dort bleibt vor allem, die Heizflächen zu vergrößern, und die Rechnung je Raum wird wichtiger.

Altbauzimmer mit Stuckdecke und Eichendielen, unter dem Sprossenfenster ein flacher weißer Plattenheizkörper

Was bringt der hydraulische Abgleich?

Er verteilt das Wasser so, dass jeder Heizkörper die Menge bekommt, die sein Raum braucht, und die Vorlauftemperatur lässt sich danach oft senken. Nach dem Praxisratgeber des Bundesverbands Wärmepumpe sind 80 % der Anlagen nicht abgeglichen, und ein Ventiltausch ist in 90 % der Fälle sinnvoll.

Für die Förderung ist der Abgleich nach Verfahren B Bedingung, das heißt mit raumweiser Heizlast und nicht nach Schätzwerten. Wir machen ihn beim Einbau und stellen dafür die Ventile an jedem Heizkörper ein. Lassen Sie sich die Einstellwerte aushändigen, denn wer später Heizkörper tauscht oder das Dach dämmt, braucht sie wieder.

Was kostet der Heizkörpertausch?

Ein Heizkörper kostet laut Markt 326 bis 1.207 € im Tausch, im Median 642 €. Diese Werte stammen aus 18 Angeboten der Auswertung 2025 der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Preise für Frankfurt gibt es nicht gesondert.

Posten Marktpreis Quelle und Stand
Heizkörper tauschen, je Stück 326 bis 1.207 €, Median 642 € Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 2025
5 Heizkörper, rechnerisch zum Median rund 3.210 € wie oben
10 Heizkörper, rechnerisch zum Median rund 6.420 € wie oben
Hydraulischer Abgleich 120 bis 5.300 €, Median 1.071 € Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 07/2026
Fußbodenheizung nachrüsten, je m² 20 bis 135 € co2online, Abruf 11/2026

Nur 23 % der von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ausgewerteten Angebote enthalten überhaupt einen Heizkörpertausch. Das ist kein Mangel, wenn die Rechnung ergibt, dass keiner nötig ist. Fehlt der Posten, ohne dass jemand gerechnet hat, kann er später dazukommen, deshalb lohnt der Blick ins Angebot.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Lohnt sich eine Fußbodenheizung zum Nachrüsten?

Für die Wärmepumpe allein selten, denn Heizkörper mit ausreichender Fläche laufen laut Fraunhofer ISE ähnlich niedrig. Nachgerüstet kostet sie 20 bis 135 € je m² (co2online), und in einem Modellhaus mit 130 m² kommen gefräst 11.500 € zusammen. Darin stecken 1.300 € für den Bodenbelag, 6.900 € Material, 1.700 € für Fräsen und Verlegen und 1.600 € für die Kellerdecke.

Verfahren Kosten je m² nach co2online
Nassverlegt im Estrich 45 bis 130 €
Trockenbau 65 bis 135 €
Dünnschicht 30 bis 100 €
Gefräst 30 bis 120 €
Elektrisch, nicht am Heizkreis der Wärmepumpe 20 bis 90 €

Sinnvoll wird das Nachrüsten dort, wo der Boden ohnehin erneuert wird, im Bad zum Beispiel oder bei einem Umbau im Erdgeschoss. In Mietwohnungen und bewohnten Etagen rechnet sich der Aufwand kaum gegen ein paar größere Heizkörper. Wir würden die Entscheidung Raum für Raum treffen und beides mischen, wenn der Heizkreis dafür passend ausgelegt ist.

Was passiert, wenn der Vorlauf hoch bleibt?

Häufige Fragen

Kann ich meine alten Heizkörper mit einer Wärmepumpe weiter nutzen?

Ja, wenn an einem kalten Tag bei höchstens 55 °C Vorlauf alle Räume warm werden. Das Fraunhofer ISE fand im Feldtest keinen Zusammenhang zwischen Baualter und Effizienz, es kam auf die Heizkreistemperatur an. Reicht ein Raum nicht, wird dort getauscht.

Welche Vorlauftemperatur ist für eine Wärmepumpe zu hoch?

55 °C sind das Ziel als Obergrenze, 30 bis 50 °C wären besser, so die Verbraucherzentrale. Bis 70 °C laufen manche Geräte, das geht aber zu Lasten der Effizienz. Jedes Grad weniger senkt den Strombedarf um 2 bis 4 %.

Brauche ich für eine Wärmepumpe eine Fußbodenheizung?

Nein. Ausreichend große Heizkörper laufen nach dem Fraunhofer ISE ähnlich niedrig wie Flächenheizungen. Eine Fußbodenheizung lohnt sich vor allem dort, wo der Boden ohnehin neu gemacht wird, denn nachgerüstet kostet sie 20 bis 135 € je m².

Was kostet der Tausch eines Heizkörpers?

326 bis 1.207 € je Stück, im Median 642 €, nach 18 Angeboten aus der Auswertung 2025 der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Fünf Heizkörper kämen damit rechnerisch auf rund 3.210 €. Es sind Marktpreise, keine Preise von uns.

Wie viel Strom spart ein Grad weniger Vorlauf?

2 bis 4 % je Grad, die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nennt 2 bis 3 % und in einer anderen Auswertung 3 bis 4 %. Deshalb lohnt es, nach dem Test die Heizkurve Schritt für Schritt abzusenken, solange die Räume warm bleiben.

Müssen alle Heizkörper getauscht werden?

Nein, meist reicht ein Teil. Getauscht wird dort, wo die raumweise Heizlast mehr verlangt, als der vorhandene Heizkörper bei der geplanten Vorlauftemperatur leistet. Das sind oft einzelne Räume mit viel Außenwand.

Ist der hydraulische Abgleich für die Förderung Pflicht?

Ja, die BEG-Richtlinie verlangt in Anlage 3 den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B. Dabei wird jeder Heizkörper auf die Wassermenge eingestellt, die sein Raum braucht. Der Nachweis gehört zu den Unterlagen für die Auszahlung.

Was kostet der hydraulische Abgleich?

1.071 € im Median, die Spanne reicht von 120 bis 5.300 €, nach der Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Stand 07/2026. In 86 % der ausgewerteten Angebote war er enthalten.

Kann ich den Heizkörpertest im Sommer machen?

Nein. Der Test braucht niedrige Außentemperaturen, sonst werden die Räume auch mit zu kleinen Heizkörpern warm. Im Sommer sehen wir uns die Heizkörper an und rechnen sie aus den Maßen und der Heizlast nach.

Reichen Heizkörper bei einer Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus?

Ja, in manchen Häusern zum Teil. In einem Berliner Haus von 1900 mit 14 Wohnungen blieb rund die Hälfte der alten Heizkörper. In einem Modell von Prognos stieg die Jahresarbeitszahl durch neue Heizkörper von 2,6 auf 3,0.

Zwei Personen am Eichentisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Tasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Frankfurt am Main

Schreiben Sie kurz, um welches Haus es geht und was heute heizt. Wir sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt und was die KfW dazugibt — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

Lieber schreiben?

kontakt@waermepumpe-frankfurt-am-main.de

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.