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Geöffneter neuer Zählerschrank mit sauberer Verdrahtung, Hände eines Elektrikers mit Schraubendreher
Heizungstechnik für Frankfurt und Umgebung

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Jahr?

Stromverbrauch der Wärmepumpe für Häuser in Frankfurt und Umland, aus Ihrer Gasrechnung gerechnet. Für 20.000 kWh Wärme sind es bei Jahresarbeitszahl 3,4 rund 5.882 kWh.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-frankfurt-am-main.de

Eine Wärmepumpe braucht im Jahr rund 5.882 kWh Strom, wenn Ihr Haus 20.000 kWh Wärme benötigt und die Jahresarbeitszahl bei 3,4 liegt. Mit Jahresarbeitszahl ist das Verhältnis von Wärme zu Strom über zwölf Monate gemeint. 3,4 ist das Mittel der 49 Luft-Wasser-Anlagen im Feldtest des Fraunhofer ISE, Auswertung 2024.

Die Rechnung dahinter besteht aus einer Division, Wärme geteilt durch Jahresarbeitszahl. Ihren Wärmebedarf lesen Sie aus der Gas- oder Ölrechnung ab, die Jahresarbeitszahl kommt aus der Planung und später aus der Messung.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe? Die Tabelle nach Wärmebedarf

Je nach Wärmebedarf und Anlage liegen die Werte in dieser Tabelle zwischen 3.488 und 9.615 kWh Strom im Jahr. Alle Werte sind rechnerisch, die Jahresarbeitszahlen stammen aus dem Feldtest und aus dem Mindestwert der Förderung.

Wärme im Jahr Jahresarbeitszahl 2,6 3,0 3,4 4,3 (Erdsonde)
15.000 kWh 5.769 kWh 5.000 kWh 4.412 kWh 3.488 kWh
20.000 kWh 7.692 kWh 6.667 kWh 5.882 kWh 4.651 kWh
25.000 kWh 9.615 kWh 8.333 kWh 7.353 kWh 5.814 kWh

Die 2,6 ist der schwächste Wert im Feldtest, die 3,0 die Bedingung der KfW-Förderung. Welche Zahl für ein Haus realistisch ist, erklären wir bei der Jahresarbeitszahl.

Helles Mehrfamilienhaus mit Balkonen, im Hof zwei große Außengeräte auf einem Betonsockel, links ein Monteur

Wie finde ich meinen Wärmebedarf aus der Gas- oder Ölrechnung?

Sie nehmen Ihren Jahresverbrauch und rechnen die Verluste des Kessels heraus, wir setzen dafür 90 % Kesselnutzung an. Ein Liter Heizöl entspricht rund 10 kWh, deshalb stehen 20.000 kWh Gas und 2.000 Liter Öl in derselben Zeile.

Gas im Jahr oder Heizöl im Jahr Wärme bei 90 % Strom bei Jahresarbeitszahl 3,0 Strom bei 3,4
12.000 kWh 1.200 Liter 10.800 kWh rund 3.600 kWh rund 3.200 kWh
16.000 kWh 1.600 Liter 14.400 kWh rund 4.800 kWh rund 4.200 kWh
20.000 kWh 2.000 Liter 18.000 kWh rund 6.000 kWh rund 5.300 kWh
25.000 kWh 2.500 Liter 22.500 kWh rund 7.500 kWh rund 6.600 kWh
30.000 kWh 3.000 Liter 27.000 kWh rund 9.000 kWh rund 7.900 kWh

Nehmen Sie dafür das Mittel aus mehreren Jahren, weil eine einzelne Abrechnung vom Winter abhängt. In Frankfurt lag der tiefste Wert 2022 bei −11,5 °C und 2023 bei −6,0 °C, nach unserer Auswertung der DWD-Tageswerte.

Lief das Warmwasser bisher getrennt, etwa über einen Durchlauferhitzer, fehlt es in Ihrer Gasrechnung. Vier Personen brauchen dafür rund 2.000 kWh Wärme im Jahr, im Feldtest machte Warmwasser 19 % der Wärme aus. Eine eigene Warmwasser-Wärmepumpe kommt bei vier Personen laut Verbraucherzentrale auf 600 bis 700 kWh Strom im Jahr.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe je Quadratmeter?

Der Wert reicht von rund 9 bis 58 kWh Strom je Quadratmeter und Jahr, abgeleitet aus den Angaben von co2online. Für 130 m² nennt co2online unter 1.200 kWh im KfW-40-Haus und ab 7.500 kWh im unsanierten Altbau.

Wohnfläche 50 kWh Heizwärme je m² 110 kWh Heizwärme je m² 250 kWh Heizwärme je m²
100 m² rund 1.500 kWh rund 3.200 kWh rund 7.400 kWh
130 m² rund 1.900 kWh rund 4.200 kWh rund 9.600 kWh
160 m² rund 2.400 kWh rund 5.200 kWh rund 11.800 kWh

Die drei Heizwärmewerte sind Unter- und Obergrenze sowie Median der Häuser im Fraunhofer-Projekt „WPsmart im Bestand“. Gerechnet ist einheitlich mit Jahresarbeitszahl 3,4, obwohl ein gedämmtes Haus meist besser abschneidet und ein Haus mit hohem Bedarf eher schlechter. Die äußeren Spalten fallen in der Praxis deshalb noch weiter auseinander.

Von den Frankfurter Wohngebäuden stammen rechnerisch 67,8 % von vor 1970, Zensus 2022. Wer ein solches Haus nie gedämmt hat, schaut eher nach rechts, und wer Fenster und Dach erneuert hat, eher in die Mitte. Eine Schätzung über die Fläche ersetzt aber keine Rechnung über den Verbrauch, und die Heizlast rechnen wir ohnehin raumweise.

Wie viel Strom verbraucht der Heizstab tatsächlich?

Im Feldtest lag der Heizstab bei Außenluftanlagen im Mittel bei rund 1,3 % der elektrischen Arbeit, bei Erdreich nahe null. Bei 5.882 kWh wären das rechnerisch rund 76 kWh im Jahr. 84 % der gemessenen Anlagen hatten einen Heizstab als Reserve.

Der Messzeitraum 2024 hatte allerdings wenige Stunden unter −5 °C. In Frankfurt gab es nach unserer Auswertung der DWD-Tageswerte 2021 zwei und 2022 drei Nächte unter −10 °C, von 2023 bis 2025 keine. In solchen Nächten darf der Stab mitlaufen, im Jahresverbrauch fällt er erst auf, wenn er auch an vielen anderen Tagen arbeitet.

Läuft der Heizstab bei milden Temperaturen, stimmt etwas nicht. Dann prüfen wir zuerst die Einstellung im Regler und danach die Größe des Geräts. Wir sehen uns dazu die Betriebsstunden und den Stromanteil an, soweit der Regler sie ausgibt.

Was treibt den Stromverbrauch nach oben?

Am stärksten wirkt die Vorlauftemperatur, je Grad mehr steigt der Strombedarf nach Angaben der Verbraucherzentrale um 2 bis 4 %. Bei 5.882 kWh bedeuten 5 Grad weniger rechnerisch rund 590 bis 1.180 kWh im Jahr.

  • Zu heißer Heizkreis. Höchstens 55 °C gilt als Ziel, 30 bis 50 °C als guter Bereich. Reichen die Heizkörper dafür nicht, tauschen wir einzelne aus.
  • Zu großes Gerät. Laut Fraunhofer ISE sind viele Anlagen überdimensioniert. Sie schalten dann häufig ein und aus, darum rechnen wir die Größe aus der Heizlast.
  • Warmwasser. 30 bis 40 Liter je Person und Tag sind üblich, deutlich mehr fällt auf der Stromrechnung auf.

Was kostet dieser Strom im Jahr, und was kommt zum Haushaltsstrom dazu?

1.000 kWh kosten mit Heizstrom rund 290 € und mit Haushaltsstrom rund 389 €, nach den BDEW-Werten vom 01.10.2026. Für 130 m² nennt co2online je nach Standard 300 bis über 2.000 € im Jahr.

Strom der Wärmepumpe bei 29,0 Cent Heizstrom bei 38,9 Cent Haushaltsstrom
3.000 kWh 870 € 1.170 €
4.412 kWh 1.280 € 1.720 €
5.882 kWh 1.710 € 2.290 €
7.353 kWh 2.130 € 2.860 €

Der Haushaltsstrom kommt dazu. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz setzt in ihrem Beispielhaus für vier Personen 4.000 kWh an, mit 5.882 kWh für die Wärmepumpe stehen dann auf dem Zähler 9.882 kWh. Dafür entfällt die Gasrechnung, den Vergleich rechnen wir bei den Heizkosten durch.

Ab rund 2.460 kWh im Jahr lohnt sich im Netz von NRM rechnerisch Modul 2 gegenüber Modul 1, gerechnet netto und ohne Grundpreis, Zähler und Messkosten. Alle Zeilen dieser Tabelle liegen darüber, die Einzelheiten stehen beim Wärmepumpenstrom in Frankfurt.

Beispiel. Reihenhaus in Bonames, Baujahr 1968, 120 m², vier Personen, 17.000 kWh Gas im Jahr mit Warmwasser. Bei 90 % Kesselnutzung sind das 15.300 kWh Wärme. Mit Jahresarbeitszahl 3,4 braucht die Wärmepumpe 4.500 kWh Strom, mit 3,0 sind es 5.100 kWh und mit 2,6 rund 5.900 kWh.

Mit Heizstrom kostet das rund 1.305 €, 1.480 € oder 1.710 € im Jahr. Bleibt der Vorlauf im Winter über 55 °C, gilt eher die letzte Zahl, und dann lohnt sich vor dem Einbau ein Blick auf einzelne Heizkörper.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wie viel braucht ein Mehrfamilienhaus, und was gilt bei Luft-Luft?

Im kleinen Mehrfamilienhaus sind es rechnerisch rund 3.400 bis 3.900 kWh Strom je Wohnung und Jahr. Die Modellrechnung von Prognos im Auftrag des BWP, wiedergegeben von Borderstep, geht von 6 Wohnungen, 420 m² und 146 kWh Wärme je Quadratmeter aus. Die Jahresarbeitszahl liegt dort bei 2,6, mit neuen Heizkörpern bei 3,0.

Aus 61.320 kWh Wärme werden so rund 23.600 kWh oder rund 20.400 kWh Strom für das ganze Gebäude. Für Eigentümergemeinschaften und Vermieter steht der Weg dorthin beim Mehrfamilienhaus.

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe liegt nach co2online bei 130 m² zwischen 4.245 und 5.945 kWh Strom im Jahr, mit einer Jahresarbeitszahl von 2,5 bis 3,5. Warmwasser macht sie allerdings nicht, das kommt also als eigener Posten dazu, wie auf der Seite zur Luft-Luft-Wärmepumpe beschrieben.

Wie viel dieses Stroms kann eine Solaranlage liefern?

Ohne Batterie kommt ein Haus mit Solaranlage und Wärmepumpe nach der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz auf 20 bis 33 % Autarkie. Mit 6 kWh Batterie und 10 kWp steigt sie auf 40 bis 66 %. Die Strommenge selbst bleibt gleich, Sie kaufen nur weniger davon zu.

Im Winter braucht die Wärmepumpe den meisten Strom und die Solaranlage erzeugt den wenigsten, deshalb fällt die Deckung für die Heizung niedriger aus als für den Haushaltsstrom. Die Rechnung für Ihr Dach steht auf der Seite Wärmepumpe und Photovoltaik.

Wie wir den Strombedarf für Ihr Haus schätzen

Für eine belastbare Zahl brauchen wir Ihre Verbräuche der letzten Jahre, die Wohnfläche und die Zahl und Art der Heizkörper. Daraus rechnen wir beim ersten Termin, der nichts kostet, den Strombedarf für zwei oder drei realistische Jahresarbeitszahlen. Beim Einbau in einem älteren Haus hilft außerdem die Seite zur Wärmepumpe im Altbau.

Schreiben Sie uns über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-frankfurt-am-main.de, und nennen Sie dabei gleich den Gas- oder Ölverbrauch des letzten Jahres.

Häufige Fragen

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

5.882 kWh im Jahr, wenn das Haus 20.000 kWh Wärme braucht und die Jahresarbeitszahl bei 3,4 liegt. Bei 15.000 kWh Wärme sind es 4.412 kWh, bei 25.000 kWh dann 7.353 kWh, jeweils rechnerisch.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe pro Quadratmeter?

9 bis 58 kWh je Quadratmeter und Jahr, abgeleitet aus den Werten von co2online für 130 m². Das untere Ende gilt für ein KfW-40-Haus, das obere für einen unsanierten Altbau.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe bei 150 m²?

4.900 kWh im Jahr sind es rechnerisch bei 110 kWh Heizwärme je Quadratmeter und Jahresarbeitszahl 3,4. Genauer als jede Flächenrechnung ist der Weg über Ihren bisherigen Gas- oder Ölverbrauch.

Wie hoch ist der Stromverbrauch im unsanierten Altbau?

7.500 kWh und mehr im Jahr nennt co2online für einen unsanierten Altbau mit 130 m². Wie hoch der Wert in Ihrem Haus ausfällt, hängt an der Heizlast und an der Vorlauftemperatur.

Wie rechne ich meinen Gasverbrauch in Wärmepumpenstrom um?

0,9 mal Gasverbrauch ergibt bei unserer Annahme die Wärme, und die teilen Sie durch die Jahresarbeitszahl. Aus 20.000 kWh Gas werden so 18.000 kWh Wärme und bei Jahresarbeitszahl 3,0 genau 6.000 kWh Strom.

Ist das Warmwasser im Stromverbrauch schon enthalten?

Ja, wenn das Warmwasser bisher über die Heizung lief, steckt es in Ihrer Gasrechnung und damit in der Rechnung. Im Feldtest des Fraunhofer ISE entfielen 19 % der Wärme auf Warmwasser.

Wie viel Strom verbraucht der Heizstab einer Wärmepumpe?

1,3 % der elektrischen Arbeit waren es im Feldtest im Mittel bei Außenluft, bei Erdreich nahe null. Der Messzeitraum 2024 hatte aber wenige Stunden unter −5 °C, in einem kalten Winter kann der Anteil höher liegen.

Braucht eine Wärmepumpe an kalten Tagen mehr Strom?

Ja, je Kilowattstunde Wärme deutlich mehr. Ein 9-kW-Gerät erreicht laut Datenblatt bei 35 °C Vorlauf einen COP von 4,48 bei 7 °C Außenluft und von 2,63 bei −7 °C.

Verdoppelt die Wärmepumpe meine Stromrechnung?

Ja, im Beispiel steigt die Strommenge auf mehr als das Doppelte. Zu 4.000 kWh Haushaltsstrom kommen 5.882 kWh für die Wärmepumpe, dafür fällt die Gasrechnung weg.

Wie viel Strom braucht eine Erdwärmepumpe?

4.651 kWh im Jahr bei 20.000 kWh Wärme und dem Feldtestmittel von 4,3, rechnerisch. Die Spanne der 13 gemessenen Erdsonden reicht von 3,6 bis 5,4.

Zwei Personen am Eichentisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Tasse
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